Editorial

Go soft

Schon klar, manche mögen's härter. Aber im Großen und Ganzen ist der Mensch doch ein eher sanftes Wesen. Wenn wir im Sommer in den Dünen dösen, hätten wir gerne eine leichte Brise, keinen kräftigen Sturm. Wenn wir durch die Landschaft radeln, sind uns dezente Hügel und seichte Täler lieber als handfeste Steigungen und mörderische Gefälle. Und wenn wir mit den Kollegen auf Station Meinungsverschiedenheiten austragen müssen, dann lösen wir diese meistens eher verbal-diskursiv als physisch-konfrontativ. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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38th ISICEM 2018 – Kongressbericht

Für Sie einreduziert: Vier Stunden Brüsseler Vortragsmarathon

Sie wollten zum ISICEM nach Brüssel und haben es nicht geschafft? Kein Problem, denn wir waren da - und kredenzen Ihnen die Brüsseler Essenz in Sachen Analgesie & Sedierung in einem Dutzend handlicher Häppchen.

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Kasuistik-Symposium "Wie würden Sie entscheiden?" am 7.12. DIVI 2017

Wach und aufmerksam? Nicht immer, aber immer öfter!

Das Leitlinienziel auf der Intensivstation ist die Nicht-Sedierung, aber klappt das auch bei komplexen Verläufen? Eine Patientin des Universitätsklinikums Düsseldorf zeigt, dass der wache, kooperative Patient mehr ist als ein hehres Ziel von Schönwetteranästhesisten.

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Praxistipps zur Umsetzung eines erfolgreichen PAD-Managements – Teil 3

Irren ist menschlich...

...aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch"1, wie es weiter heißt.

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Gelesen – Rebecca von Haken kommentiert

Sedierung und Sterblichkeit: The Lower the Better!

Je länger und je tiefer die Sedierung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein intensivmedizinisch betreuter Patient verstirbt oder ein Delir erleidet. Das zeigt eine Auswertung der internationalen Kohortenstudie SPICE, die erstmals eine "Dosis-Wirkungs-Beziehung" zwischen Sedierungstiefe und Sterblichkeit bzw. Delirinzidenz etabliert. Dr. Rebecca von Haken, Anästhesistin am Universitätsklinikum Heidelberg, kommentiert.

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Delir persönlich – Ein Bericht aus dem Symposium "Der Patient im Mittelpunkt"

"Ich raste mit dem Pick-up durch kanadische Wälder"

Jeder Arzt, jede Pflegekraft hat eine Vorstellung, wie ein Patient mit (agitiertem) Delir aussieht. Wie es innen drin in einem Delirpatienten aussieht, kann sich dagegen kaum jemand wirklich vorstellen. Dr. Michael Felli kann. Der Intensivmediziner hat selbst ein Delir durchlebt.

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PAD-Management-TV

Scoren in drei Akten

Hätten Sie es richtig gemacht? Das Scoring von Schmerz, Agitation und Delir ist ein Grundpfeiler des PAD-Managements. Unsere Mini-Serie zeigt wie's geht. Netflix für PADawane!

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Ausblick

Übung macht den Scoring-Meister

Wer das Management von Schmerz, Agitation und Delir (PAD-Management) erfolgreich umsetzen möchte, muss Scoring als feste Größe im Intensivalltag verankern. So steht es in allen aktuellen Leitlinien. Und eigentlich wissen wir es alle. Allein: An der Umsetzung hapert es noch oft, auch, weil beim Einsatz der validierten Scoring-Instrumente häufig Unsicherheit herrscht.

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Ausblick

Kolumne: Alles außer gewöhnlich

Vom Surfbrett in die Feinmotorikgruppe: Ein Mann im besten Alter (48) landet von einem Tag auf den anderen im Gesundheitssystem, nachdem ihn im Urlaub ein Schlaganfall ereilte. Verschiedene Kliniken, Reha, Ärzte, ambulante Therapien - über Wochen durchläuft er das volle Programm, um wieder zu genesen.

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Absacker

Weltspitze: Die Finnen im Glück

Können 5,5 Millionen Finnen1 irren, wenn Sie „behaupten“ die glücklichsten Menschen der Welt zu sein? Wohl nicht, aber dazu später mehr. In Finnland leben dem am 14. März in Rom (Italien, Platz 47) veröffentlichten UN-Bericht „World Happiness Report 2018“ zufolge die glücklichsten Menschen.2 Die Deutschen belegen nun Platz 15 von insgesamt 156 gerankten Ländern. Es ging gegenüber 2017 immerhin einen Platz nach oben. Dem aktuellen Weltglücksreport liegen weltweit erhobene Umfragedaten zu Einkommen, Lebenserwartung, sozialer Unterstützung, Freiheit und Großzügigkeit sowie dem Grad der Korruption zugrunde.

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Herausgeber: ORION Pharma GmbH, Notkestraße 9, 22607 Hamburg
Tel +49 (0) 40 / 89 96 89 - 0

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